Zeitgeschehen

Eine Frage der Menschlichkeit 

In den deutschen Kinos läuft derzeit „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“, ein Film über vier Berliner Juden, die während der Nazizeit im Versteck überleben konnten. Jetzt — 75 Jahre später — hat die Bundesregierung entschieden, die Stelle einer/eines Antisemitismus-Beauftragten zu schaffen. Haben wir Deutschen nichts gelernt seitdem?

„Mich hat sehr berührt, dass dieser junge Mann im Film am Ende sagt, wenn man ein einziges Menschenleben rettet, dann rettet man die ganze Welt.“ Ein Publikumsbeitrag im Abaton-Kino in Hamburg am Sonntagmorgen. 200 Menschen sind gekommen, um sich den auf Zeitzeugen  basierenden Film „Die Unsichtbaren“ anzuschauen und nach der Vorführung darüber zu diskutieren. Der junge Mann im Film ist Cioma Schönhaus, einer der Protagonisten aus Berlin, der die Nazizeit — immer auf der Flucht und in dauernder Gefahr, erkannt und verraten zu werden, überleben konnte. Der Reichspropaganda-Minister Joseph Goebbels hatte 1943 Berlin als „judenfrei“ proklamiert. Tatsächlich hatten sich bis dahin etwa 7000 Juden dem Deportationsbefehl in den Osten widersetzt und lebten fortan im Untergrund in der Hauptstadt. „Die Unsichtbaren“ existierten nun offiziell nicht mehr. Sie schlüpften unter bei Freunden und Fremden, wochen- oder tageweise, illegal, ohne Geld und Papiere. Dieser Lebensgefahr setzen sich auch ihre Helfer aus. Menschen, die aus allen Schichten kamen, manchmal keine politischen Absichten verfolgten, aber tief in sich spürten, dass der tödliche Auslöschungsstrategie der Nationalsozialisten etwas entgegengesetzt werden musste.

Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten

Schönhaus zitiert in der Schlussszene seine Retterin Helene Jacobs. Sie ermöglichte ihm, bis zum Schluss in einer Werkstatt als Passfälscher zu arbeiten. Am Ende warnte sie ihn noch vor einer drohenden Verhaftung — und wurde selbst abgeholt. Helene Jacobs gehörte der Bekennenden Kirche an und wurde zu 2,5, Jahren Zuchthaus verurteilt. Sie habe ihm und anderen Juden mit falschen Papieren, Lebensmitteln und Quartier geholfen, um „etwas für ihr Vaterland“ zu tun, habe sie ihm einmal gesagt. Das hat ihn, den damals jungen Grafiker, der sich auf dem Fahrrad am Kriegsende durch das zerbombte Deutschland in die Schweiz durchschlug, sehr beeindruckt. Schönhaus konnte sich ein neues Leben in der Schweiz aufbauen, er gründete eine Familie und starb 2015. Vor der Kamera sieht man einen Menschen, der mit sich und seiner Umwelt im Reinen ist. Vermutlich auch, weil er in dem Wahnsinn der Nazizeit, den er durchlitt, auf die Frage nach Menschlichkeit eine positive Antwort erleben konnte.

Der eigene Rassimus

Die Menschen in dem Kinosaal haben einen Altersdurchschnitt von 55+. Junge Menschen unter 20 Jahren sind nicht gekommen. Die moderierte Diskussion, die die Hamburger Balint-Gesellschaft übernommen hat, ist emotional. Alle Teilnehmer drücken ihre Gefühle aus, packen in Worte, was sie beschäftigt. Aber ein wichtiger Aspekt fehlt: Was ist heute los in Deutschland? Wie steht es um unseren eigenen Rassismus und Antisemitismus? Sind wir, die Zuschauer, auf der sicheren Seite, weil wir gebildete Menschen sind, die im Warmen sitzen?

Viele Fragezeichen

Zur Erinnerung: Eine rechte Partei sitzt im Bundestag und hat eine signifikante Wählerschaft in den neuen Bundesländern vorzuweisen. Die NSU konnte jahrelang agieren und morden ohne dass Staat und Gesellschaft es gemerkt haben (oder merken wollten). In Dessau wird ein Prozess nach langer Zeit wieder aufgerollt mit vielen Fragezeichen an die deutsche Justiz, bei dem ein Asylbewerber aus Sierra Leone mutmaßlich in seiner Zelle verbrannt wurde. Die Bundesregierung hat gerade das Amt einer/eines Antisemitismus-Beauftragten bestätigt.

Antisemitismus Mitten drin

Der Antisemitismus-Bericht, der seit 2013 jährlich erscheint, gibt auf rund 300 Seiten Auskunft darüber, welche Formen des Antisemitismus es gibt, wie dieser ausgeprägt ist und welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus ergeben. Ein Punkt darin ist, dass Einrichtungen, die aufklären und fördern, unbedingt finanziell sichergestellt werden sollten. Ein paar Kapitel sind auch dem „Israel bezogenen Antisemitismus“ geschuldet. In diese Kategorie, die naturgemäß parallel zum Nahostkonflikt und Israels Anspruch auf die Westbank, Gaza und Jerusalem entstand, fällt vermutlich das Verbrennen israelischer Flaggen auf Demonstrationen in Deutschland. Auch geht der Bericht auf Judenfeindlichkeit unter Migranten und Muslimen ein. Dennoch stellt er am Ende  heraus: Antisemitismus ist ein primär rechtes Problem. Es muss in der Mitte der Gesellschaft bekämpft werden. Das Problem existiert in unseren Emotionen, eine Messung eben dieser ist eine schwierige Angelegenheit. Wir können uns ergo nicht zu den Wissenden stilisieren, die sich besser anders verhalten und die wir so gerne wären.

Aktiv werden

Zivilcourage kann man üben: In Trainings und Diversity-Workshops. Aber vor allem in Alltagssituationen, in ganz normalen Gesprächen. Wie reagiere ich, wenn ich mitbekomme, dass auf dem U-Bahn-Steig ein schwarzer Mann von Polizisten nach seinen Papieren gefragt wird? Nehme ich als Nicht-Betroffene das „Racial Profiling“ überhaupt wahr? Ich kann eingreifen. Ich kann es auch sein lassen. Habe ich Kontakt mit jüdischen Schüler:Innen, Nachbar:Innen, Bekannten, der Gemeinde in meinem Ort? Sogar die Volkshochschulen bieten Kurse zu Judentum und jüdischer Literatur an. Ich kann aktiv werden. Ich es auch sein lassen.

Erlebnis in Berlin

Ich erinnere mich, wie ich vor vielen Jahren einmal in einer Berliner-S-Bahn Richtung Steglitz die Zeitung „Jüdische Allgemeine“ las. Mir gegenüber saß ein Ehepaar, das sehr gut gekleidet war, beide etwa Ende 50. Die Frau guckte auf den Zeitungstitel, beobachtete mich eindringlich und guckte dann wieder auf den Titel. Schließlich trafen sich unsere Blicke und sie lächelte mich an. Ihr Lächeln bestand aus einem Mund, der zu einer Grimasse verzerrt war. In ihren Augen konnte ich eine Mischung aus Mitleid und Argwohn entdecken.

Dieses Erlebnis wäre eigentlich klein und fast unbedeutend gewesen. Hätte es mir damals nicht so deutlich gezeigt, was es bedeutet, ganz plötzlich als „anders“ wahrgenommen zu werden. Mitten in Berlin.

Der Film „Die Unsichtbaren“ erschien am 26.10.2017 in den deutschen Kinos. Er ist mittlerweile auf Blu-Ray, DVD und digital erhältlich. Mit Max Mauff, Alice Dwyer, Ruby O. Fee und Aaron Altaras. Regie: Claus Räfle

Wie nachhaltig ist Hamburg?

Hamburger Ratschlag
Die UN-Agenda 2030 betrifft auch Städte und Gemeinden weltweit. Bei der Versammlung Hamburger Ratschlag treffen sich deshalb zivilgesellschaftliche Akteure zweimal pro Jahr mit Hamburger Politikern, um das Thema Nachhaltigkeit unter die Lupe zu nehmen.

Hamburg – Dass Nachhaltigkeit nicht nur ein weltumspannendes Thema ist, sondern auch direkt vor der Haustür stattfindet, zeigte der sogenannte „Hamburger Ratschlag“ am vergangenen Freitag. Im Bürgersaal Wandsbek trafen sich Vertreter von 16 Nichtregierungsorganisationen zu der mittlerweile 4. Podiumsplattform und erarbeiteten konkrete Vorschläge für ein nachhaltiges und gerechtes Hamburg. Die Schwerpunkte der Arbeitsgruppen lagen dieses Mal auf Umwelt, Stadtentwicklung und Mobilität. Die Vorschläge werden anschließend dem Hamburger Senat in Form eines Berichts mit Forderungen überreicht.

Agenda 2030

Der Hamburger Ratschlag findet zweimal im Jahr statt und basiert auf der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Diese wurden 2015 von allen unterzeichnenden Mitgliedsstaaten verabschiedet und schließen Entwicklungs- und Schwellen- wie auch Industrieländer gleichermaßen mit ein. Der unter dem Begriff  „Agenda 2030“ bekannte Fahrplan konzentriert sich dabei auf fünf Leitprinzipien: Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft. Alle fünf hängen unwiderruflich miteinander zusammen und orientieren sich stets an der Frage: Wie wollen wir leben? Dabei ist jeder einzelne Mensch gefragt, sich in seiner Stadt, Gemeinde oder Kommune zu engagieren.

Sustainable Development Goals_icons-15

Ökologische Landwirtschaft

Bei der Ausarbeitung für die SDGs – die Sustainable Developement Goals – waren weltweit Akteure der Zivilgesellschaft maßgeblich beteiligt. „Was viele nicht wissen, ist, dass die SDGs eben nicht nur die Entwicklungspolitik betreffen, sondern jedes einzelne Politikfeld selbst“, stellte Jens Martens, Leiter des Global Policy Forums Europe e.V., auf dem Hamburger Ratschlag, heraus. In seiner Einführung ging es vor allem um die Frage, inwieweit sich Kommunen, Städte und Gemeinden für die Umsetzung der Agenda starkmachen könnten. Dabei zeigte Martens Beispiele von Saarbrücken und Thüringen auf, die die Nachhaltigskeitsziele bereits als Querschnitts-Themen in jedem Politikbereich verankert haben. In den Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer:Innen deshalb konkret, was sich in Hamburg ändern soll. Unter anderem einigten sie sich auf die verstärkte Ausrichtung ökologischer Landwirtschaft durch eine 50%-Quote aller Neuverpachtungen in der Stadt ab 2020. Ökologische Landwirtschaft sei auf dem Vormarsch, aber „könne nicht von heute auf morgen umgesetzt werden“, merkte dabei ein Teilnehmer an. Doch hier müsste die Stadt mit ihren Vergaberichtlinien zu Grünflächen und Liegenschaften an den gesetzlichen Schrauben drehen. Auch Themen wie Wohnqualität, soziale Gerechtigkeit und Konsumverhalten wurden angestoßen. Insgesamt sei die Agenda 2030 aber noch sehr unbekannt und müsse stärker in das Bewusstsein von Politiker:Innen und normalen Bürger:Innen rücken, so der Tenor.

Ab jetzt Monitoring

Die Freie und Hansestadt Hamburg versteckt die Nachhaltigkeitsziele bisher hinter einem spröden Titel: Die Drucksache 21/9700 ist im Internet abrufbar, aber unter Hamburgern kaum bekannt. Dass auch die Hamburger Presse daran nicht viel ändere, stellten viele engagierte Vertreter der anwesenden Vereine am Freitag unisono fest. Um den Senat stärker in die Verantwortung zu nehmen, hat der Hamburger Ratschlag deshalb auch vor, Fortschritte oder Stillstand zu beobachten: „Wir müssen monitoren, was mit der Umsetzung weiter geschieht“, sagte Professorin Christa Randzio-Plath, Juristin und Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins, der neben dem Zukunftsrat Hamburg, dem Landesfrauenrat Hamburg und W3 – Werkstatt für Internationale Kultur und Politik zu der Plattform eingeladen hatte.

Nächster Ratschlag steht fest

Der nächste Hamburger Ratschlag findet voraussichtlich am 23. November 2018 statt, dann zu den Themen Wirtschaft und Menschenrechte. Teilnehmen können Vertreter:Innen von Nichtregierungsorganisationen sowie alle Interessierten.

Mitten ins Gesicht

Der Tweet des AFD-Politikers Jens Maier zeigt, dass Rassismus in Deutschland immer noch tief verankert ist. Doch statt mit dem Finger nur auf die AfD zu zeigen, sollten nicht-von-Rassismus-betroffene Deutsche jetzt selbst aktiv werden. 

Eigentlich sollten wir fast dankbar sein. Dankbar für die Ohrfeige, die der rassistische AFD-Politiker Jens Maier  – unbekümmert, dumm – uns weißen Mainstream-Menschen gerade mitten ins Gesicht verpasst hat. Denn vielleicht wachen wir ja jetzt nach dem Knall auf und nehmen unsere Verantwortung ernst.

Rassistischer Tweet

„Dem kleinen Halbneger scheint einfach zu wenig Beachtung geschenkt worden zu sein, anders lässt sich sein Verhalten nicht erklären.“ Dieser rassistische Tweet von Maier erschien letzte Woche in seinem Twitter-Stream und enthält seine Reaktion auf eine Bemerkung Noah Beckers, dem Sohn von Tennisspieler Boris Becker. Dieser hat Maier jetzt angezeigt.

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Screenshot auf twitter.com

Wir haben das Jahr 2018. Es war genau 2001 als die dritte UN-Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban/Südafrika die Sklaverei zum Verbrechen gegen die Menschlichkeit erklärte und den europäischen Sklavenhandel und Kolonialismus als historische Basis für Rassismus anerkannte.  2007 schließlich erklärte die UNO-Vollversammlung den 25. März zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels“. Die Linie zwischen europäischem Kolonialismus und Rassismus, der bis heute in jeder unserer Gesellschaftsschichten zu finden ist, ist gezogen. Wir haben – zumindest äußerlich – verstanden, dass es da einen Zusammenhang gibt. Deutschland war – wie auch Portugal, Frankreich, England und Spanien – eine Kolonialmacht und hat Afrikaner missbraucht, versklavt und getötet.

„Weißes Berlin“

Aber die Macht der Worte entgleitet uns schnell  – sie wird von den meisten weißen Menschen schlicht nicht als solche wahrgenommen.  Noah Becker hatte in einem Interview gesagt, dass Berlin im Vergleich zu London oder Paris eine „weiße Stadt“ sei und er selbst wegen seiner braunen Hautfarbe dort attackiert werde. Noah Becker ist Musiker und DJ. Er lebt gerne in Berlin, sagt er. Aber als Sohn einer schwarzen Frau und eines weißen Vaters ist er von Rassismus betroffen: Er und seine Freunde würden immer wieder beschimpft werden, fremde Leute machten sich über seine Haare lustig.

Wohl unwahrscheinlich

Maier redete sich nach der Veröffentlichung seines Tweets damit heraus, dass „ein Mitarbeiter“ diesen freigesetzt habe. Eine PR-Panne also, die darauf beruht, dass die AFD noch nicht so fit in Social-Media-Strategien ist? Wohl eher unwahrscheinlich. Denn Maiers Tweet passt vorzüglich in das Parteibild der AFD. In seinem Twitter-Stream wird der Dresdner nicht müde, den Islam zu verteufeln und die christlichen Werte des Abendlandes zu betonen.

Das N*Wort betraf uns nicht

Maiers „Entgleisung“ ist keine im eigentlichen Sinne, zeigt sie doch sein wahres Gesicht. Und seine offensichtliche Wut darüber, dass Berlin vielleicht nicht ganz so offen sein könnte wie andere Hauptstädte. Wie aber will der Jurist – ein weißer deutscher Mann mittleren Alters – das beurteilen? Die AfD ist eine Menschen verachtende Partei, die ausgrenzt, indem sie klassisch das Eigene und das Fremde als unüberbrückbare Gegensätze gegenüberstellt. Aber Rassismus gibt es überall, wir alle sitzen mit im Boot. Wir, die wir mehrheitlich nicht von Rassismus betroffen sind. Weißen Menschen machte es nie etwas aus, dass N*-Wort zu benutzen oder es zu hören – natürlich nicht, es betraf sie einfach nicht. Erst als schwarze Menschen die rassistischen Begriffe in Frage stellten und ihre Diskriminierung verdeutlichten, bewegte sich etwas.

Bitter nötig

Doch Deutschland ist langsam und die Kolonialgeschichte ein Kapitel, das gerne damit abgetan wird, dass die Kolonialpolitik nicht sehr erfolgreich und nur gering vonstatten gegangen sei. Wenn wir uns aber – und hier spreche ich ganz explizit uns weiße deutsche Menschen an – tatsächlich von der AFD unterscheiden wollen, dann müssen wir massiv an uns arbeiten. Worte benutzen wie N*? Geht nicht. Schwarzafrika? Geht nicht. Wir sollten einschreiten, wenn wir Rassismus erleben, der sich so oft in einem einzigen Wort zeigt und der immer und überall da ist. Wir müssen unsere eigenen Bilder in unserem Kopf hinterfragen. Wir müssen mehr lesen zu dem Thema, mehr debattieren. Aber vor allem sollten wir uns mit Menschen anderer Hautfarben in Deutschland darüber unterhalten, wie es ihnen geht. Darüber, wie sie unser Verhalten sehen und beurteilen. Wir müssen ihnen zuhören und wir können von ihnen lernen. Denn das haben wir bitter nötig.

Die Autorinnen Susan Arndt und Nadja Ofuatey-Alazard (Hrsg.) haben ein Lexikon veröffentlicht, das vornehmlich von people of color geschrieben wurde und weiße Menschen darin unterstützt, sensibler mit ihrer eigenen Sprache umzugehen: „Wie Rassismus aus Wörtern spricht – (K)erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagwerk“, Unrast-Verlag (2011)
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